Uveitis in Schule und Freizeit |
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Leidet ein Kind an Uveitis, nimmt es die Krankheit oft nicht wahr, da sie weder Schmerzen noch äußere Veränderungen verursacht. Dennoch sind viele Probleme in der Schule auf die Uveitis zurückzuführen. Vor allem die Nebenwirkungen von Cortison und die Sehschwäche spielen eine Rolle. Hier bieten wir Ihnen drei kurze Beispiele, die als Anregung zum Erfahrungsaustausch dienen sollen. |
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Carsten
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Carsten ist acht Jahre alt und geht in die dritte Klasse einer Grundschule. Er hat seit einem Jahr Uveitis-Entzündungsschübe, die mit Cortison-Tabletten behandelt werden. Seine Sehkraft ist kaum beeinträchtigt, so daß es in der Schule mit dem Lesen und Schreiben selten Schwierigkeiten gibt. Seine Lehrerin ist über die Krankheit informiert und achtet unauffällig auf seine Möglichkeiten, dem Unterricht zu folgen. |
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Melanie
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Die zwölfjährige Melanie geht auf ein Gymnasium. Sie hat nur noch eine Sehkraft von 10 bis 15 Prozent. Bei der Einschulung in die erste Klasse wurde die geringe Sehschärfe festgestellt – und nach einer Untersuchung eine Uveitis. |
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Bettina
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1992 wurde bei unserer damals zwölfjährigen Tochter Bettina eine Uveitis am rechten Auge festgestellt. Nach einigen Stationen kamen wir 1994 zur Behandlung an eine Klinik, wo uns meines Erachtens zum ersten Mal kompetente Hilfe zuteil wurde. 1995 machte ein akuter Entzündungsschub eine Cortison-Therapie notwendig. Da die behandelnden Ärzte auf einer engmaschigen Laborkontrolle bestanden, mußte Bettina anfangs einmal pro Woche zur Blutabnahme zur Hausärztin. Diese brachte aber keine Hinweise auf eine negative Auswirkung der Therapie auf den Organismus. Allerdings war rein äußerlich leicht festzustellen, daß Bettina an Gewicht zunahm und mit deutlich mehr Hautunreinheiten belastet war. |
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